Kommunikationstechnik

Die reibungslose Kommunikation während eines Einsatzes ist mitentscheidend für dessen erfolgreiche Bewältigung. Von der Alarmierung bis zum Fahrzeug- und Einsatzstellenfunk stehen der FF Büssau leistungsfähige Geräte zur Verfügung. Diese Seite gibt einen Überblick über die verschiedenen der bei uns eingesetzten Gerätetypen.

Alarmierungsempfänger

Die Alarmierung einiger der Freiwilligen Feuerwehren Lübecks erfolgte bis 1994 noch über die vom Katastrophenschutz zur Warnung der Bevölkerung installierten Sirenen mit "lautem Alarm". Nachdem der Bund sich zur Aufgabe des Sirenennetzes entschieden hatte, mussten relativ schnell Alternativen geschaffen werden. Die Übernahme der Sirenen durch die Hansestadt Lübeck schied aus Kostengründen aus. Alle Mitglieder der Einsatzabteilung wurden mit Alarmierungsempfängern, sogenannten "Piepern", ausgerüstet und fortan mit "stillem Alarm" zum Einsatz gerufen.

Motorola Firestorm II
 
 

Motorola Firestorm

  • Digitaler Funkmeldeempfänger im 2m-Band
  • POCSAG- Rufverfahren gemäß TR- BOS
  • Sprachspeicher für 4 differenzierte Alarmansagen
  • Zeitsynchronisation über DCF 77
  • Speicherung der letzten Alarmmeldungen mit Datum und Uhrzeit
  • optische Alarmanzeige
  • Vibrationsalarm
  • Reichweitenalarm
  • Alarm bei schwachem Akku
  • Akkulaufzeit: mehrere Wochen
Verwendung in Büssau:
Firestorm I: 10.12.1998 bis 25.04.2009, Firestorm II: 25.04.2009 bis heute
 

 

 

Motorola Scriptor LX 2
 
 

Motorola Scriptor LX2 plus

  • Digitaler Funkmeldeempfänger im 2m-Band
  • POCSAG- Rufverfahren gemäss TR- BOS
  • Speicherung der letzten Alarmmeldungen
  • alphanumerisches Display mit 2 X 20 Zeichen
  • Übermittlung von Einsatzstichwort und Einsatzort
  • Reichweitenalarm
  • Alarm bei schwachem Akku
  • Akkulaufzeit: mehrere Wochen
Verwendung in Büssau:
10.12.1998 bis heute, nur für den Wehrführer
 

 

 

Bosch FME 84/85
 

Bosch FME 84

  • Analoger Funkmeldeempfänger im 4m-Band
  • 5-Tonfolge-Rufverfahren nach TR-BOS
  • optische und akustische Alarmierung
  • optischer Alarmspeicher
  • Akkulaufzeit: max. 40 Std.
Verwendung in Büssau:
nur gebrauchte und reparaturanfällige Geräte
vom 14.07.1994 bis 10.12.1998

  

Handsprechfunkgeräte 

Handsprechfunkgeräte dienen hauptsächlich der Verständigung der Einsatzkräfte auf Einsatzstellen. Es stehen mehrere Kanäle zur Verfügung, damit eine Trennung verschiedener Aufgabengebiete ohne störende Beeinflussung des Funkverkehrs erfolgen kann. So benutzt meist die Führungsebene einen anderen Funkkanal als die vorgehenden Angriffstrupps. Ein direkter Kontakt zu den Fahrzeugfunkgeräten ist nicht möglich.

 

Motorola FuG 11b GP900

 

Motorola FuG 11b GP900

Bosch FuG 11b HFG 169C

 

Bosch FuG 11b

Bosch FuG 10

 

Bosch FuG 10

 

Fahrzeugfunkgeräte

Die Einsatzfahrzeuge sind mit festeingebauten Funkgeräten ausgestattet. Dabei kommen die unterschiedlichsten Varianten zum Einsatz. Inzwischen sind FMS (Funk-Melde-System)-Hörer gängiger Standard. Diese speziellen Hörer können bestimmte Statusmeldungen (z.B. "Am Einsatzort eingetroffen") per einfachem Tastendruck als Datentelegramm an die Leitstelle übermitteln. Dabei wird der Funkkanal nur wenige Sekundenbruchteile belastet. Ein derartiges Funkgespräch würde weit länger dauern.

Fahrzeugfunkgeräte dienen grundsätzlich zur Verbindung der Fahrzeuge mit der Einsatzleitstelle und zu Absprachen der Fahrzeuge untereinander. Ein direkter Kontakt zu den Einsatzstellen-Handsprechfunkgeräten ist nicht möglich.

 

FMS-Hörer Funktronic Commander

FMS-Hörer Funktronic Commander C5
eingesetzt im LF 10/6

Bosch FuG 8b-1 Grundgerät
 
 
 
 
 
  

Bosch FuG 8b-1

FMS-Hörer RDN HA-222

FMS-Hörer RDN HA-222
eingesetzt im TLF 8/12